Heimische Mausarten
Wie sehen Mäuse aus?
Fast überall auf der Welt gibt es sie: Mäuse. Die kleinen Nagetiere haben Fell, vier Beine mit Krallen an den Zehen, rundliche Ohren, dunkle Knopfaugen, lange Barthaare und einen Schwanz.
Wie alle Nagetiere haben sie Nagezähne die stetig nachwachsen. Deshalb müssen Mäuse viel nagen. Dabei werden ihre Zähne abgenutzt.
Welche Mäuse leben in Deutschland?
In Deutschland leben verschiedene Mausarten.
Die sogenannten Echten Mäuse oder Altweltmäuse zählen zu den Langschwanzmäusen.Sie haben meist große Ohren und einen langen Schwanz. Ihr Körper ist eher schlank, ihre Schnauze meist spitz. Sie können gut klettern. Manche von ihnen leben im Wald, andere auf Wiesen oder Feldern.
Zu diesen freilebenden Wald- und Feldmäusen gehören die Waldmaus, die Gelbhalsmaus, die Brandmaus oder die Zwergmaus.
Die Hausmaus dagegen ist ein Kulturfolger. Das heißt, dass sie die Nähe des Menschen bevorzugt. Denn in Häusern, Scheunen oder Ställen findet sie Nahrung und warme Verstecke.
Daneben gibt es die Wühlmäuse. Sie werden auch Kurzschwanzmäuse genannt. Sie haben meist kleinere Ohren, kleinere Augen und einen kürzeren Schwanz als die Langschwanzmäuse. Ihr Körper ist eher rundlich und kräftig, ihre Schnauze eher stumpf.Wühlmäuse wie die Feldmaus, die Schermaus oder die Rötelmaus leben am oder im Boden. Ihr Wühlgänge kann man besonders gut im Frühjahr sehen, wenn die Schneedecke schmilzt und die Wiesen wieder zum Vorschein kommen.
Was fressen Mäuse?
Viele Mäusearten fressen vor allem Samen, Körner, Früchte, Nüsse und Pflanzen. Manche Arten fressen zusätzlich Insekten oder andere kleine Tiere.
Eine Maus muss regelmäßig Nahrung finden, denn ihr kleiner Körper braucht Energie. Mäuse können Nahrung auch sammeln und in Verstecken aufbewahren. So haben sie später etwas zu fressen.
Mäuse und ihre Jungen
Mäuse können sich ziemlich schnell vermehren. Ein Mäuseweibchen kann mehrmals im Jahr Junge bekommen. Die kleinen Mäuse kommen nackt und mit geschlossenen Augen zur Welt. In einem geschützten Nest werden sie von ihrer Mutter versorgt. Nach einiger Zeit wachsen ihnen Fell und die Augen öffnen sich. Schon nach wenigen Wochen können junge Mäuse selbstständig sein.
Mäuse sind klein – können aber erstaunlich viel!
Sie können:- sehr gut riechen,
- ausgezeichnet hören,
- schnell laufen,
- klettern und springen (zumindest die echten Mäuse),
- sich durch kleine Öffnungen zwängen,
- mit ihren Barthaaren Hindernisse ertasten
Viele Mäuse sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Dann sind sie weniger leicht von Feinden zu entdecken. Und Mäuse haben viele Feinde. Füchse, Wildschweine, Eulen, Greifvögel, Schlangen und Katzen haben Mäuse zum Fressen gern.




