Gelbhalsmaus
Steckbrief
Gelbhalsmaus Steckbrief zum Ausdrucken
Gelbhalsmaus Steckbrief
Name: Gelbhalsmaus (wissenschaftlicher Name: Apodemusflavicollis)
Klasse: Säugetier aus der Familie der Langschwanzmäuse
Größe: Körper 70 bis 112 Millimeter. Etwa 8-12 Zentimeter langer Schwanz
Gewicht: 26 bis 36 Gramm
Lebenserwartung: etwa ein Jahr, in Gefangenschaft mehrere Jahre
Fellfärbung: An Rücken und Seiten rotbraun, Rückenmitte dunkler, Unterseite weiß; oft ockergelbe, unterschiedliche Fellzeichnung auf der Brust
Geräusch: Bei Streit/ Warnung/ Drohung/ Erregung sehr hohe, kurze Töne, die teils hörbar sind, teils im Ultraschallbereich liegen (nicht vom Menschen hörbar)
Lebensraum: Ältere Mischwälder, am liebsten Eichen-und Buchenwälder
Lebensweise: Überwiegend dämmerungs-und nachtaktiv, Allesfresser. Baue sind eher unterirdisch anzutreffen und werden gern von Wühlmäusen oder Maulwürfen übernommen, selten selbst gegraben. Kein Winterschlaf, aber Anpassung an die Kälte: herbstliche Vorräte und Kältestarre im Winter, um Energie zu sparen. In der warmen Jahreszeit verteidigen sie als Einzelgänger ihr Revier.
Fortpflanzung: Zwischen Februar und September vermehren sie sich zwei bis dreimal im Jahr. Nach einer Tragzeit von 21 bis 23 Tagen kommen 5 bis 7 Jungtiere zur Welt.
Besonderheiten: Große Augen, große Ohren; farblich sehr kontrastreich; läuft schnell, springt weit (30 bis 80 cm), klettert geschickt, aber schwimmt nur selten
Nahrung: Pollen und Nektar, Samen von Bäumen, Getreide (im Herbst legt sie dafür bis zu 1 km zurück), Gräser, Pilze und Beeren. Im Herbst auch vermehrt Insekten und ihre Larven, Regenwürmer, Spinnen und Schnecken. Der Wintervorrat besteht aus Haselnüssen, Eicheln, Bucheckern.
Feinde: Baummarder, Eulen, Rotfuchs, Iltis, Hermelin, Mauswiesel
Spuren: Dunkle, 5-6 mm lange Kötel (wie Reis), an einem Ende spitz ausgezogen
Beobachtungszeit: Während der Dämmerungsphase, im Winter teils auch in Häusern



