Nistplätze im Garten
Nistplätze im Garten
Wie schön ist ein Garten! Hier finden viele Tiere einen Unterschlupf. Baumhöhlen, Hecken und Sträucher bieten ihnen natürliche Nistplätze. Alle Tiere bauen ihre Nester ein bisschen anders. Manche sind richtige Architekten!
Wir können den Tieren im Garten helfen und passende Nistkästen und Vogelhäuschen für sie aufhängen.
Eichhörnchen im Kobel
Das Nest des Eichhörnchens heißt Kobel. Das flinke Nagetier legt den Kobel hoch oben in den Baumwipfeln an. Mit viel Sorgfalt formt es dafür aus Zweigen, Nadeln und Laub ein kugelförmiges Nest. Damit es innen auch schön bequem ist, polstert das Eichhörnchen den Kobel mit Moos, Blättern, Gras und sogar mit Vogelfedern aus. Der perfekte Rückzugsort zum Ausruhen und für die Geburt der Jungen!
Gut verstecktes Amselnest
Die Amsel baut ihr Nest auf Ästen, in Sträuchern, Hecken oder auf Balkonen und Fenstersimsen. Hauptsache es ist gut versteckt und sie wird nicht so schnell entdeckt! In ihr Nest legt sie türkisfarbene Eier, die sie dann ausbrütet. Wer ein Amselnest in seinem Garten entdeckt, ist ein Glückspilz! Doch aufgepasst – Katzen können der Amsel und ihren Jungen sehr gefährlich werden. Diese also so gut wie möglich vom Nest fernhalten.
Ein Nistkasten für den Mauersegler
Im Flug essen und sogar im Flug schlafen? Das kann der Mauersegler! Nur das Brüten und die Aufzucht der Jungen erledigt dieser Zugvogel nicht im Flug. Seinen Brutplatz sucht er jedes Jahr wieder auf. Dicht unterm Dach, an Balkonen oder Gebäudemauern bezieht er sein Nest. Spezielle Nistkästen nimmt er auch gerne als Quartier an.
Schlafmütze Siebenschläfer
Das sind echte Langschläfer! Die Siebenschläfer verschlafen die kalten Wintermonate in einem bequemen Versteck. Das können Baumhöhlen, unterirdische Gänge, Nischen in Gebäuden oder Vogelnistkästen sein. Wenn sie im Frühling aufwachen, beginnt circa einen Monat später ihre Paarungszeit. Dafür beziehen die nachtaktiven Nagetiere ein Nest in leeren Spechthöhlen oder Nistkästen und ziehen dort ihre Jungen groß.
Baumeister Buntspecht
Der Buntspecht ist der Zimmermann unter den Vögeln. Mit seinem kräftigen Schnabel baut er sich seine Spechthöhle selbst. Ein paar der Holzspäne, die dabei entstehen, lässt er einfach im Inneren der Höhle liegen: Die perfekte weiche Unterlage für seine Eier.
Übrigens, verlassene Spechthöhlen sind begehrt: Wie der Siebenschläfer ziehen auch viele andere Tiere gerne dort ein. Zum Beispiel Tauben oder andere Vögel.
Unterschiedliche Nisthilfen für unterschiedliche Ansprüche
Manchmal finden die Vögel oder Nagetiere im Garten keine natürlichen Nistplätze. Dann können ihnen Nistkästen helfen. Die verschiedenen Arten haben verschiedene Ansprüche an ihre „Wohnungen“. Daher gibt es unterschiedliche Nisthilfen.






