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Aus dem Leben einer Waldkiefer

Zimperlich bin ich gar nicht. Egal ob meine Umgebung sehr feucht oder sehr trocken ist, ich komme mit beidem gut klar!

Je extremer mein Standort ist, desto besser für mich: denn da kann ich mich gegenüber anderen Baumarten leichter durchsetzen. Weil ich so anspruchslos bin und schnell wachse, bepflanzten die Menschen gern ganze Forstplantagen mit meinen Jungpflanzen.

Mein Holz ist sehr harzreich und brennt sehr leicht.

Die Menschen aus früherer Zeit wussten das. Sie haben Pech (zum Abdichten und Kleben) und Ruß (für Tusche und Farben) daraus gewonnen und auch Kienspäne daraus hergestellt, um Licht in ihre Häuser zu bringen.

Auch verformt sich mein Holz wenig und ist sehr dauerhaft, auch wenn es eher weich ist. Darum nutzt ihr es heutzutage als Bauholz.

Wenn du mich im Wald stehen siehst, erkennst du mich nicht nur an meinen Zweigen mit den langen Nadelpaaren.

Ich habe auch eine ganz besondere Borke. Sie wird Spiegelrinde genannt, denn im oberen Bereich meines Stammes ist sie oft ganz glatt und glänzt in der Sonne rötlich.

Im unreifen, geschlossenen Zustand sehen sie aus wie große, hölzerne Tropfen. Die reifen, geöffneten Zapfen trocknen schnell und halten lange, darum kannst du sie gut zum Basteln und Dekorieren verwenden.

Und falls du nicht gern bastelst: Manche Menschen nutzen die Extrakte aus meinen langen Nadeln sogar gegen Erkältungskrankheiten und bei Muskelschmerzen. Ich bin also auch eine Heilpflanze.