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Aus dem Leben der Eichen-Bäume

 

Bestimmt hast du als kleines Kind gern Eicheln gesammelt?

Dann hast du also schon Bekanntschaft mit meiner Nussfrucht gemacht. Diese enthält sehr viel Stärke und ist deshalb wertvolle Nahrung für Tiere.

Einige Menschen kennen das Sprichwort „Auf den Eichen wachsen die besten Schinken“.

Eichelfleisch? – Nein, die Erklärung ist diese:

Früher wurden die Hausschweine zur Mast in den Wald getrieben, wo sie sich an den nahrhaften Eicheln satt fressen konnten.

Diese gut genährten Schweine gaben dann auch guten Schinken. Unsere Wildschweine fressen natürlich nach wie vor gern Eicheln.

Von uns Eichen gibt es viele verschiedene Arten. Häufig findest du uns in Deutschland als Stieleichen oder Traubeneichen.

Es ist ganz einfach, uns zu unterscheiden: Schau dir unsere Eichel-Hütchen an: haben sie lange STIELE, dann gehören sie zur STIELeiche.

Haben sie nur einen ganz winzigen Stiel und sind stattdessen in TRAUBEN angeordnet, gehören sie zur TRAUBENeiche.

Unsere Blätter sehen sich sehr ähnlich. Sie sind gelappt. Zwischen den Lappen befinden sich die Buchten.

 

Wenn du unsere Blätter in der Hand hältst, fällt dir auf, wie fest und ledrig sie sind. Dadurch und weil sie viel Gerbsäure beinhalten, zersetzen sie sich nur sehr langsam. Darum findest du sie noch sehr lange als Laub am Boden.

Unser Holz ist sehr hart und fest und besonders dauerhaft. Daher nutzt ihr Menschen es gern für den Bau von Fenstern, Türen und Treppen, die natürlich lange halten müssen.

Nicht nur deshalb sind wir Eichen schon seit vielen Jahrtausenden ein Symbol für die Ewigkeit, für Stärke und Beständigkeit.

Wir können tausend Jahre und älter werden. Viele Kulturen verehrten uns als heilige Bäume.

Wie du uns auch ohne Eicheln und Blätter erkennen kannst, erfährst du im Knospen-Leporello zum Ausdrucken.