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Aus dem Leben einer Rotbuche

Mich musst du unbedingt kennen, denn ich bin in Deutschland die häufigste Laubbaumart. Ich werde groß und stark – wie ein Elefant. Mein dicker, glatter beton-grauer Stamm erinnert an die kräftigen Beine der großen Rüsseltiere.

Wenn es regnet, rinnt das Wasser an meinem Stamm entlang zu Boden und wird direkt zu meinen Wurzeln geleitet. Das ist gut, denn Trockenheit vertragen meine feinen Wurzeln nicht gut.

Sieh dir meine riesige, ausladende Krone an! Genauso breit reicht auch mein Wurzelsystem unter dem Boden. Mein Blätterdach bietet kühlen Schatten. Für meine Buchen-Kinder ist das gut.

Anderen Pflanzen nehme ich dadurch im Sommer viel Licht weg. Einige Pflanzen wissen das und nutzen die lichtreiche Zeit unter mir aus: die Frühblüher. Sie werden – genau wie meine Buchenkeimlinge – von meinem alten Laub vor der Winterkälte geschützt.

Meine Blätter kannst du leicht von anderen unterscheiden: sie haben einen geraden Rand, also keine Zähne. Im Frühjahr sind sie noch ganz zart und haben feine Härchen am Rand. Dann schmecken sie nussig mild. Rehe und manche Menschen wissen das.

Im Winter erkennst du mich ganz leicht an meinen sehr langen, dünnen und spitzen Knospen. Sie sind braun und haben viele Knospenschuppen.

Mein Holz ist sehr hart und dauerhaft.

Menschen bauen daraus gern Möbel. Schwarzspechte zimmern darin gern ihre Nisthöhlen, aber erst, wenn ich schon mindestens meinen achtzigsten Geburtstag hatte.

Etwa 300 Jahre alt werde ich, wenn man mich lässt. Da haben viele Schwarzspechte Zeit, Höhlen in mir zu bauen.

Und viele Eichhörnchen und Wildschweine können sich an meinen Früchten, den fettreichen Samen in den Bucheckern, satt fressen.