Holzschild

Baum-Wiki

Aus dem Leben einer Fichte

Eigentlich wachse ich am liebsten im rauen Klima im mittleren und hohen Gebirge. Weil ich aber so schnell wachse und wenig Ansprüche stelle, wurden früher sehr viele große Flächen mit mir bepflanzt. Leider vertrage ich Trockenheit und Hitze nicht besonders gut. Wenn ich dadurch geschwächt werde, wirft mich ein heftiger Sturm ganz schnell um.

Schau dir meinen Wurzelteller mal gut an, wenn ich da so liege: Er ist ganz flach! Damit kann ich mich nur oberflächlich festhalten. Im Gebirge kann ich mich am Gestein festklammern. In der Ebene muss ich mich darauf verlassen, dass meine Baumnachbarn den Wind bremsen.

Baumwesen erkennen - Baumarten benennen
Aber warum wurde ich dann so häufig im flacheren Land angepflanzt?

Ganz einfach: Ich bin der „Brotbaum“ im Wald. Das schnell wachsende Holz meiner geraden Stämme ist sehr gefragt. Die Waldbesitzer können sich mit mir also gut ihr Brot verdienen.

Meine dunkelgrünen Nadeln wachsen ringsherum um meine raspelig-rauen Zweige. 

Ihre Enden sind richtig spitz und piksen.

Deswegen mögen mich die Menschen als Weihnachtsbaum nicht besonders.

Auch die Rehe im Wald knabbern lieber an den Tannenspitzen; mich lassen sie dann eher in Ruhe.

Alle 4 bis 7 Jahre tausche ich meine Nadeln aus. Aber nie alle gleichzeitig, deswegen bin ich immer grün. Meine reifen Zapfen findest du oft am Boden liegen.

Sie sind zwischen 10 und 15 Zentimeter lang. Eichhörnchen, Mäuse und verschiedene Vögel lieben die fettreichen Samen darin.

Fuchs mit Lupe

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