Wasser-
rückhaltung
Zeit zum Gießen
Wenn es im Sommer heiß ist, hat man viel Durst. Das geht auch vielen Pflanzen im Garten so. Dann müssen sie gegossen werden.
Wie macht man das am besten?
Früh morgens oder spät abends, wenn es nicht so heiß ist, schnappt man sich eine Gießkanne. Die füllt man mit Wasser und gießt die Pflanzen nah am Boden. Das Wasser sollte nicht über die gesamten Blätter der Pflanze laufen!Wichtig ist, dass man der Pflanze genug Wasser auf einmal gibt. So kann das Wasser auch in die tieferen Bodenschichten eindringen. Das ist viel besser, als wenn man der Pflanze häufig einen kleinen Schluck Wasser gibt.
Übrigens: Nicht alle Pflanzen müssen gegossen werden. Viele heimische Wildblumen, Stauden, Hecken und Bäume sind an Trockenheit und Hitze angepasst. Sie kommen oft ohne das zusätzliche Wasser klar. Der scharfe Mauerpfeffer (Foto 1) zum Beispiel.
Exotische Gartenpflanzen brauchen dagegen oft mehr Feuchtigkeit, als sie durch Regen abbekommen.Auch die Pflanzen im Gemüsegarten brauchen ausreichend Wasser, um zu wachsen und Gemüse zu produzieren. Deshalb müssen sie, wenn es trocken ist, gegossen werden.
Regenwasser zum Gießen
Regenwasser ist kostenlos und sehr gut zum Gießen geeignet. Weil es weicher ist mögen es die Pflanzen sogar mehr als das Trinkwasser aus der Leitung. Um Regenwasser für den Garten nutzen zu können, müsst ihr es für trockene Zeiten sammeln. Und zwar dann wenn es regnet. Dazu könnt ihr in eurem Garten eine Regentonnen aufstellen und am Regenfallrohr anschließen. So wird das vom Dach eures Hauses oder Gartenschuppens abfließende Regenwasser in die Regentonne geleitet und dort gesammelt.
Wer viel Wasser benötigt, kann auch eine Zisterne in den Boden eingraben. Das ist ein großer, unterirdischer Sammelbehälter für Regenwasser.
Übrigens auch andere Gefäße eignen sich zum Auffangen des Regenwassers. Generell gilt: Die Sammelgefäße dürfen nicht zur Falle für Tiere werden. Deckt die Gefäße deshalb ab oder legt einen großen Stein oder ein Ast als Ausstiegsmöglichkeit für Insekten und anderen Tiere in die Mitte des Gefäßes.




