Regenwurm
Steckbrief
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Regenwurm Steckbrief
Name: Gemeiner Regenwurm oder Roter Tauwurm (wissenschaftlicher Name: Lumbricidae terrestris)
Klasse: Gürtelwürmer
Größe: 9 bis 30 cm lang
Lebensdauer: Bis zu 8 Jahre
Aussehen: Braun bis rötlich gefärbt, manchmal auch blass und gelblich.
Lebensraum: Erdboden
Körperbau: Der Regenwurm-Körper besteht aus vielen, aneinandergereihten Muskelringen. Mit ihnen kann er sich dicker und dünner machen. Am Kopfende ist er viel spitzer als am hinteren Ende. Er hat keine Augen und Ohren, dafür aber spezielle Sinneszellen, mit denen er Erschütterungen wahrnehmen und Hell und Dunkel unterscheiden kann.
Lebensweise: Der Regenwurm gräbt und frisst ständig. Regenwurm-Gänge können bis zu 3 Meter tief sein.
Fortpflanzung: Regenwürmer sind Zwitter, sie haben männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Sie befruchten sich gegenseitig. Die Eier werden in Kokons abgelegt. Aus ihnen entwickeln sich die Jungwürmer. Wann sie schlüpfen, ist hängt von der Bodentemperatur ab und kann 4 bis 5 Monate dauern.
Nahrung: Vor allem vermodertes Pflanzenmaterial, z.B. zersetzte Blätter. Beim Fressen schluckt er auch viel Erde.
Besonderheiten: Der Regenwurm ist blind, taub und stumm. Trotzdem gehört er zu den stärksten Tieren der Erde. Er kann das 60-fache seines Körpergewichts bewegen, wenn er ein Loch gräbt. Durch das Graben lockert und belüftet er den Boden und düngt ihn mit seinem Kot.
Wird ein Regenwurm zerteilt, kann die vordere Hälfte überleben. Die hintere Hälfte stirbt ab, da sie keinen Mund hat, mit dem sie fressen kann.
Feinde: Vögel, Maulwürfe, Frösche und Kröten. Die Hitze der Sonne kann den Regenwurm austrocknen und töten. Deshalb gräbt er sich bei hohen Temperaturen tief in den Boden ein.


