Marienkäfer
Steckbrief
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Marienkäfer Steckbrief
Name: Marienkäfer (wissenschaftlicher Name: Coccinellidae)
Klasse: Insekten
Unterarten: In Deutschland gibt es etwa 80 Marienkäfer-Arten, weltweit etwa 5.000.
Aussehen: Käfer: Halbkugelförmig und je nach Art zwischen 1 und 10 mm groß. Unterseite, Brust und Kopf sind meist schwarz gefärbt, die harten Flügeldecken können je nach Art unterschiedliche Farben haben. Sie sind häufig gelb, rot, schwarz oder braun und gepunktet. Die Punkte sind symmetrisch angeordnet.
Larve: Kopf, Brust (mit drei Beinpaaren) und Hinterleib (mit 10 Segmenten) sind gut zu erkennen. Sie sind grau-schwarz und manchmal gelb oder orange-rot gefleckt. Ihr Körper ist mit Borsten bedeckt. Ganz junge Larven sind 1,5 mm groß. Kurz vor dem Verpuppen sind sie etwa 15 mm groß.
Lebensraum: Wälder, Wiesen, Moore, Heiden, Parks und Gärten
Lebensweise: Sie überwintern in Gruppen im Laub und Gras, unter Steinen und Rinde oder am Haus unter Dächern, in Ritzen und Spalten.
Lebensdauer: Etwa ein Jahr
Fortpflanzung: Nach der Paarung im Frühling legt das Weibchen seine Eier an Blättern oder Pflanzenteilen ab. Und zwar immer in die Nähe von Beutetieren wie Blattläusen. Die Eier sind länglich und gelblich. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich 3 bis 4-mal häuten und nach einigen Wochen verpuppen. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen aus den Puppen die Käfer. Sie sind am Anfang noch fast weiß. Erst einige Stunden später erscheint ihre typische Färbung.
Nahrung: Blattläuse, Schildläuse, Spinnmilben, Blattflöhe.
Besonderheiten: Bei Gefahr sondern sie eine gelbliche, unangenehm riechende, giftige Flüssigkeit ab. Menschen können sie damit nicht schaden, Ameisen aber schon. Außerdem stellen sie sich tot. Dabei klappen sie ihre Beine und Fühler ein. Marienkäfer schmecken bitter. Das dient auch dazu, Fressfeinde abzuschrecken.
Feinde: Laufkäfer, Raubwanzen, Vögel, Spitzmäuse, Eidechsen und Frösche




