Honigbiene
Steckbrief
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Honigbiene Steckbrief
Name: Westliche Honigbiene (wissenschaftlicher Name: Apis mellifera)
Klasse: Insekten
Körperlänge: Arbeiterinnen 11-13 mm, Königinnen 15-18 mm, Drohnen (Männchen) 13-16 mm
Gewicht: Arbeiterinnen ca. 80 Milligramm, Königinnen 250-300 Milligramm
Lebensdauer: Arbeiterinnen im Sommer bis zu 6 Wochen und im Winter bis zu 7 Monate, Königinnen bis zu 4 Jahre, Drohnen bis zu 3 Monate
Aussehen: Überwiegend bräunlich mit gelb bis orange gestreiftem Hinterleib
Lebensraum: Wiese, Wald, Garten. In Bienenstöcken beim Imker.
Lebensweise: Honigbienen leben im Volk zusammen. Der Großteil eines Volkes besteht aus Arbeiterinnen. Sie verrichten alle anfallenden Arbeiten, sammeln Nektar und Pollen und versorgen Brut und Königin. Die Königin ist das einzige Weibchen im Volk, das sich vermehren kann. Dafür paart sie sich mit mehreren männlichen Drohnen, die danach sterben.
Fortpflanzung: Nach der Paarung kann die Königin bis zu 2.000 Eier am Tag legen. Diese legt sie in den von den Arbeiterinnen vorbereiteten Waben ab. Aus unbefruchteten Eiern entwickeln sich Drohnen, aus befruchteten Arbeiterinnen. Wird eine Larve jedoch mit einem besonderen Futtersaft, dem Gelée royale, gefüttert, entwickelt sich daraus eine neue Königin.
Nahrung: Nektar und Pollen
Besonderheiten: Die Honigbiene bestäubt Blüten. Dadurch können sich die Pflanzen vermehren. Ohne die Honigbiene gäbe es viel weniger Obst und Gemüse. Eine einzelne Biene besucht pro Tag 200-300 Blüten. Außerdem erzeugt sie leckeren Honig (1 – 2 Teelöffel in ihrem ganzen Leben).
Gefährdung: Sie ist nicht vom Aussterben bedroht. Trotzdem sterben Völker durch zu wenig Nahrung, Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel oder die Varroamilbe. Sie schwächt die Bienen und überträgt tödliche Viren.
Feinde:Parasiten, Pilzen, Bakterien und Fressfeinde wie Vögel, Spinnen …



