Hainbuche
Steckbrief
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Hainbuche Steckbrief
Name: Gemeine Hainbuche (wissenschaftlicher Name: Carpinus betulus)
Größe: als Baum bis zu 25 Metern
Lebensdauer: als Baum bis zu 150 Jahren
Blätter: eiförmig, am Ende zugespitzt, Blattrand doppelt gesägt; etwa 4 bis 10 cm lang, etwa 2 bis 5 cm breit; die Blätter wirken wie gefaltet
Blüten: April bis Mai; männliche Blüten, genannt „Kätzchen“, und weibliche Blüten wachsen auf ein und demselben Baum
Früchte: 3 bis 5 cm lange Flügelfrucht mit je einer 6-9 mm langen, sogenannten Nuss
Holz: Dicht, schwer und von grauweißlicher Farbe. Es lässt sich im getrockneten Zustand schwer bearbeiten.
Verwendung: Das sehr harte Holz des Baumes wird vor allem für Parkett und Werkzeuge verwendet, teils auch im Instrumentenbau (Klavier). Früher wurde es noch häufiger genutzt: für Zahnräder, Schuhleisten, landwirtschaftliche Geräte, Webstühle und vieles andere; durch sein schweres Holz (hohe Dichte) ist es ein sehr ergiebiges Brennholz; die Blätter wurden früher als Viehfutter verwendet.
Lebensraum: gern als Hecke in Gärten und Parks angepflanzt; als Baum bevorzugt die Hainbuche schattige/ halbschattige, frische und nährstoffreiche Plätze, gern zusammen mit Eichen in Wäldern, aber auch in Gebüschen, Feldrainen und an Waldrändern. Sie verträgt Wärme, gilt als sturmfest und kann trockene Zeiten gut aushalten.
Besonderheiten: wurde früher wegen des superharten Holzes als Eisenbaum bezeichnet; ihr dichtes Geäst und das meist bis zum Frühling noch vorhandene alte Laub bieten wertvolle Winterquartiere für Tiere
an den Knospen erkennen: länglich spindelförmig, spitz zulaufend und eng am Zweig anliegend, etwa 6 bis 8 mm lang, Knospenschuppenfarbe braunrot





