Wie überwintern Spinnen?
Sie ziehen sich an geschützte Orte zurück
Viele Spinnen suchen sich geschützte Verstecke:
- unter Baumrinde
- in Laubhaufen
- unter Steinen
- in Erdritzen
- in Holzstapeln
- in Schuppen oder Kellern
Dort ist es nicht ganz so kalt und sie sind vor Wind, Schnee und Fressfeinden geschützt.
Sie sind kälteresistent
Spinnen gehören zu den wechselwarmen Tieren – das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebung an. Sie überleben Frost, indem:
- sie ihren Stoffwechsel stark verlangsamen (eine Art Winterschlaf, aber ohne zu schlafen),
- ihr Körper Frostschutzstoffe (z. B. Glycerin) bildet, damit ihre Zellen nicht einfrieren.
So können sie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt überleben!
Nicht alle Spinnenarten überleben den Winter
Einige Arten sterben im Herbst. Aber sie haben vorher Eier gelegt, die in einem festen Eikokon überwintern.
Diese Kokons fühlen sich an wie Filzwolle und sind sehr robust!
Im Frühling schlüpfen daraus die Jungtiere.
Einige Spinnen überwintern als Jungtiere
Einige Spinnen schlüpfen noch im Herbst, sind dann aber ganz klein und verbringen den Winter als Jungtiere in einem sicheren Versteck. Erst im Frühling wachsen sie weiter und werden erwachsen.
Die Jungtiere der Vierfleck-Zartspinne überwintern unter der Rinde von Bäumen.
Weitere Beispiele
Kreuzspinne
Sie stirbt im Herbst, ihre Eier überwintern
Hauswinkelspinne
Sie überlebt im Keller oder Haus
Zitterspinne
Sie bleibt ganzjährig im Haus
Wolfsspinne
Sie überwintert unter Laub oder Steinen
Wespenspinne
Sie stirbt im Herbst, ihre Jungen überwintern im Eikokon
Zebraspringspinne
Sie überwintert in Ritzen und Spalten, z.B. in Mauerritzen oder unter Baumrinde



