Obstanbau
Schon die alten Römer wussten die leckeren Baumfrüchte zu schätzen
Und auch heute noch werden bei uns Obstbäume angepflanzt und gepflegt,
damit wir alle leckere Äpfel, Birnen oder Kirschen essen können.
Wo wächst das Obst?
Im eigenen Garten:
In vielen privaten Gärten steht auch der ein oder andere Obstbaum. Denn Früchte aus dem eigenen Garten schmecken besonders gut.
Auf der Streuobstwiese:
Hier stehen viele verschiedene, unterschiedlich alte Obstbäume verstreut auf einer Wiese. Die Wiesenfläche zwischen den Bäumen kann als Weide für Tiere oder zur Heugewinnung genutzt werden. Außerdem bieten Streuobstwiesen sehr vielen unterschiedlichen Lebewesen ein Zuhause. Heute gibt es immer weniger Streuobstwiesen. Ihre Pflege kostet sehr viel Zeit und Mühe. Das lohnt sich für viele Landwirtinnen und Landwirte nicht mehr.
Auf der Obstbaumplantage:
Hier werden die Obstbäume platzsparend in Reihen und getrennt nach Sorten angepflanzt. Sie werden so zurückgeschnitten, dass sie möglichst klein bleiben. Dadurch kommt man gut an sie heran und kann mit Maschinen durch die Reihen fahren. Das bringt viel Ertrag und erleichtert die Pflege und die Ernte. Es ist jedoch kein guter Lebensraum für andere Lebewesen.
Es gibt drei Höhen von Obstbäumen
Hochstamm
Sie wachsen vor allem auf Streuobstwiesen, denn unter ihnen kann Gras wachsen und es können Tiere weiden. Durch die große Höhe ist die Pflege und Ernte schwierig, man braucht dazu auf jeden Fall eine lange Leiter.
Mittelstamm
Sie stehen häufig in Gärten. Die Bäume werden nicht zu hoch und man kann sie daher mit Hilfe einer kleinen Leiter noch recht gut pflegen und ihre Früchte ernten. Gleichzeitig sind sie aber hoch genug, um einen Gartentisch darunter zu stellen oder darunter zu spielen.
Niedrigstamm
Diese Bäume findet man oft in großen Plantagen. Sie haben einen kurzen Stamm und die Äste beginnen schon nah am Boden. Ihre Früchte kann man leicht pflücken, ganz ohne Leiter.



